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Kreuz in der Kapelle des Lourdesheims, Aachen

Pfingsten, ein Mut-Macher Fest

Für mich persönlich ist Pfingsten ein Fest, das mir viel Trost und Freude spendet. Es ist ein richtiges „Mut-Macher Fest“, deshalb freue ich mich jedes Jahr wieder darauf.

Wie ich darauf komme? Wir lesen im Johannes-Evangelium, dass Jesus seine Jünger aus ihrer Verschlossenheit, ihrer Angst herausholt. Er ahnt, wie ihnen zumute sein muss, spendet ihnen neuen Mut und wünscht ihnen Frieden im Herzen. Jesus stärkt und ermutigt sie. Versehen mit den Gaben und Fähigkeiten des Heiligen Geistes entlässt er sie, damit sie die frohe Botschaft in die ganze Welt hinaustragen.

Pfingsten feiern heißt für mich: Vertrauen fassen wie die Jünger. Vertrauen fassen, dass in allen Bedrängnissen unserer Kirche und der Welt Gott durch seinen Heiligen Geist auch noch heute wirkt und nicht zulässt, dass irgendwelche Mächte das letzte Wort über uns sprechen und die Welt durch Machtstreben und die Gier nach immer mehr Reichtum zerstört wird.

Und ich wage zu sagen, dass wir den Jüngern ähnlich sind, weil auch wir durch unsere Taufe mit den Gaben des Heiligen Geistes ausgestattet sind. Erinnern wir uns immer wieder daran, wenn uns Angst und Resignation mutlos machen. Lassen wir uns von dem lebensspenden Geist erfüllen, der Pfingsten ausmacht. Er verwandelt unser Dunkel und unsere Ohnmacht in Leben und Zuversicht, - und er kann das Feuer der Begeisterung in uns wieder neu entfachen.

Das Pfingstfest gilt als Geburtstag der Kirche und für uns Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus ist es das Gründungsfest unserer Ordensgemeinschaft. So wollen wir gemeinsam feiern!

Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Pfingstfest! 
Ihre

Schwester M. Martha Kruszynski
Generaloberin

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