Portrait der seligen Franziska Schervier


LEITBILD FÜR DIE ORDENSEIGENEN EINRICHTUNGEN

Am 14. Dezember 2006, dem Gedenktag der seligen Mutter Franziska  wurde das in einem längeren Prozess entstandene Leitbild allen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und den Schwestern der ordenseigenen Einrichtungen (Mutterhaus, Provinzhaus, Haus Alverno und Haus Damiano) das „Leitbild“ überreicht in einer schlichten Feierstunde im Scherviersaal.

 

LEITBILD


ICH MUSS ERST EINE SACHE RECHT KENNEN -
UND VERSTEHEN LERNEN,
UM IHREN WERT ZU ERFASSEN,
DANN ERST LERNE ICH SIE SCHÄTZEN UND LIEBEN.

FRANZISKA SCHERVIER

VORWORT


Liebe Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und liebe Schwestern!
Heute, am 14. Dezember 2006, dem Fest der seligen Franziska Schervier, übergebe ich Ihnen dieses Leitbild. Das Leitbild wurde von Schwestern, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in einem längeren Prozess gemeinsam erarbeitet. Diese Arbeit war sehr fruchtbar und bereichernd für alle Beteiligten. Das Leitbild kann helfen, den Auftrag den Mutter Franziska erhalten hat, in der heutigen Zeit zu leben und umzusetzen. Es gibt allen Mitarbeitenden Orientierung und Anregung wie das konkret im Alltag geschehen kann.
Es bedarf des weiteren Nachdenkens, des Austausches und der Konkretisierung für die einzelnen Arbeitsbereiche, damit das Leitbild lebendig wird und gelebt werden kann.
Dazu wünsche ich den anregenden Geist Gottes , Bereicherung und Freude für alle Beteiligten.
Ihre
Schwester Katharina Maria

Zielgruppen

Das Leitbild wendet sich an alle Schwestern und alle haupt- und ehrenamtlich
Mitarbeitenden, die in den ordenseigenen Einrichtungen - Mutterhaus, Provinzhaus, Haus Alverno und Haus Damiano - leben und arbeiten.

Ursprung der Ordensgemeinschaft

  • Die Kongregation der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus wurde von Franziska Schervier gegründet. Franziska, 1819 als Tochter eines Nadelfabrikanten in Aachen geboren, erkannte schnell die Probleme der sozialen Randgruppen in der aufstrebenden Industriegesellschaft.
  • Die soziale Stellung ihrer Familie hinderte sie nicht daran, aus den Konventionen ihrer Zeit auszubrechen. Sie kümmerte sich um Wohnungen für Arbeiterfamilien, regelmäßigen Schulunterricht der Fabrikarbeiterkinder, errichtete Suppenküchen, pflegte Cholera- und Pockenkranke.
  • Franziska Schervier verstand die „soziale Frage“, ohne sie je studiert zu haben. Ihre Liebe zu Christus bewegte sie, ihm in den Armen zu dienen.
  • Pfingsten 1845 gründete sie mit einigen Gefährtinnen die Ordensgemeinschaft der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus. Das Wort Jesu „Ihr sollt meine Wunden heilen und Seelen retten“ war das geistliche Motiv für die Bahnbrecherin moderner Caritas.
  • Franziska setzte sich für Arme und Notleidende ein, leistete Gefangenen und Prostituierten Beistand, begleitete zum Tode Verurteilte. Sie scheute auch nicht heftige Auseinandersetzungen mit Bürokratismen in Kirche und Staat.
  • Die Gemeinschaft, der sich in kurzer Zeit viele junge Frauen anschlossen, erhielt ihre besondere Prägung durch das Vorbild des heiligen Franziskus von Assisi.
  • Am 14. Dezember 1876 starb Franziska Schervier, von der Bevölkerung liebevoll „Mutter der Armen“ genannt. Sie wurde 1974 von Papst Paul VI. in Rom selig gesprochen.
  • Ihre Grabstätte befindet sich in der Klosterkirche des Mutterhauses in Aachen.

Heutige Situation

Der Auftrag Gottes an Franziska Schervier, Seelen retten und Wunden heilen, bleibt weiterhin aktuell, auch wenn die gesellschaftliche Situation sich ständig verändert und die Anzahl der Schwestern kontinuierlich zurückgeht. Daraus ergibt sich, dass zunehmend weitere Mitarbeitende an der Erfüllung dieses Auftrags beteiligt sind.

Unser Selbstverständnis und unsere Werte

  • Durch unser christliches Leben und unseren Einsatz in der Sorge für die Menschen geben wir Antwort auf die Nöte unserer Zeit.
    Dabei orientieren wir uns am christlich-biblischen Menschenbild. Wir sind offen für Veränderungen und Entwicklungen und für die Frage, wohin der Geist Gottes uns leiten will.
  • Aufgeschlossen und unvoreingenommen begegnen wir allen Menschen. Wir sind gastfreundlich und suchen die Menschen auch dort auf, wo sie leben.
  • Besonders denen gegenüber, die von Not und Ungerechtigkeit betroffen sind, zeigen wir uns solidarisch.
  • Wir akzeptieren die Verschiedenheit der Menschen in ihrer individuellen Vielfalt. Deshalb suchen wir gemeinsame Schritte in die gleiche Richtung und sorgen für eine Atmosphäre der Versöhnung und Liebe, in der das „Leben in Fülle“ zum Tragen kommen kann.
  • Sensibel und verantwortungsvoll bemühen wir uns Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Unser christlich-biblisches Menschenbild

  • Der Mensch ist als Gottes Abbild geschaffen. Darin liegt die tiefste Würde und Bedeutung des Lebens. Jeder Mensch lebt, weil er bedingungslos von Gott bejaht und sich seiner selbst bewusst ist.
  • Dazu kommt, dass der Mensch seiner mächtig ist und über weite Strecken frei über sich verfügen kann. Das macht ihn zu einer eigenständigen Person, einem unverwechselbaren Geschöpf und Ebenbild Gottes.
  • Jeder darf sich sagen: Ich bin wichtig, ich bin wertvoll, Gott hat mir eine besondere Würde und einen Auftrag in dieser Welt verliehen.
  • Der vergängliche Mensch wird im Laufe des Lebens immer wieder schuldig, doch er erfährt Vergebung und schenkt Vergebung.
  • Der so von Gott gedachte Mensch ist in seiner Art einzigartig. Als Persönlichkeit hat jeder Mensch eine eigene, ihm zukommende Würde. Diese Würde ist unantastbar. Niemand kann und darf sie ihm nehmen.
  • Die Aufgabe des Menschen ist es, die Schöpfung zu gestalten (Gen 2,5). Er trägt damit eine Verantwortung für die Welt.
  • In seinem Dienst für die Welt ist der Mensch nicht allein. Gott sucht ein Gegenüber, das dem Menschen entspricht. Gott schuf den Menschen als Mann und Frau.
  • Im Austausch der Menschen entsteht Beziehung. Darin entdeckt der Mensch auch seine eigene Identität. Ohne Kommunikation und soziale Kontakte ist der Mensch nicht lebensfähig.
  • Wo der Mensch angesprochen wird, wo er antwortet und in seiner Antwort „Verantwortung“ erfährt, entsteht das Miteinander. Damit dieses gelingt, braucht der Mensch einen Raum, in dem er Liebe, Zuwendung, Sicherheit und Vertrauen erfährt und auf seinem Weg gefördert und begleitet wird.
  • Gott, der Dreifaltige, ist wesentlich Gemeinschaft. Der Mensch, nach Gottes Bild geschaffen, ist schon deshalb auf Gemeinschaft angelegt.
    Niemand lebt für sich allein. Wo Menschen Leben weitergeben, Leben schützen, dem Leben Raum geben, verwirklicht sich ihr Leben nach dem Vorbild Gottes.
  • Die Bibel sagt, dass jeder Mensch von Gott geschaffen und geliebt ist. Daran ändert sich nichts, ob der Mensch auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft steht, ob er erfolgreich und geachtet ist - oder ob er seine Grenzen erfährt in Krankheit und Alter, Gebrechlichkeit, Einsamkeit, Armut oder Arbeitslosigkeit.
  • Menschen sind immer wieder auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. Sie tragen viele Fragen mit sich und verlangen nach Antworten. Während ihres ganzen Lebens bleiben sie Fragende und Suchende.

Unsere Ziele

Unsere Zielsetzung orientiert sich an der Ausübung der Werke christlicher Nächstenliebe und Barmherzigkeit, in Verantwortung vor Gott und den Menschen.

Konkrete Ziele:

  • Aktuelle Nöte sehen und nach unseren Möglichkeiten helfen: Menschen in Not, wohnsitzlose, verarmte, Ältere, alleinstehende und trauernde Menschen.
  • Begegnung ermöglichen und Gemeinschaft erlebbar machen.
  • Gelegenheit bieten, das eigene Leben in den Blick zu nehmen.
  • Meditation, Besinnung und Gebet als Lebens- und Glaubenshilfe anbieten.
  • Die Gast- und Menschenfreundlichkeit Gottes erfahrbar werden lassen.
  • Erhaltung, Pflege und Weiterführung des Ordenscharismas.
  • Prägung der Zusammenarbeit durch einen fairen Umgang im Miteinander.

WIR WOLLEN
MIT MUT UND VERTRAUEN,
MIT ENTSCHIEDENHEIT,
MIT TREUE UND AUSDAUER
AUF DEM WEGE WEITERGEHEN,
DER UNS ZUM ERWÜNSCHTEN ZIELE FÜHREN WIRD.
FRANZISKA SCHERVIER

Unsere Aufgabenfelder

Spiritualität

Interessierte können im Mutterhaus und in den Häusern Damiano und Alverno an spirituellen Angeboten teilnehmen.
Diese sollen Hilfen auf dem persönlichen Glaubensweg sein und ermöglichen gleichzeitig die Sendung des Einzelnen im Alltag neu zu sehen.
„Kloster auf Zeit“ als eine Form des Mitlebens in der Ordensgemeinschaft bieten wir für interessierte Frauen an.

Einkehr und Stille

Stille, Meditation und Gebet, Hören auf Gottes Wort, Anbetung, Feier der Eucharistie und des Stundengebets bieten wir an als Orientierungshilfen für die eigene Lebensgestaltung und als Hinführung zu einer tieferen Christusbeziehung.
Gerne teilen wir mit unseren Gästen den Reichtum des Kirchenjahres mit seinen besonderen Festzeiten, wie Advent und Weihnachten, Jahreswechsel, Fastenzeit, Karwoche und Ostern.
Wir feiern auch gerne mit ihnen die Gedenktage des hl. Franziskus von Assisi (4. Oktober) und der Ordensgründerin Franziska Schervier (14. Dezember).

Gastfreundschaft und Gemeinschaft

Dem Bedürfnis nach Kontakt, Kommunikation und erlebter Gemeinschaft kommen wir nach, indem wir uns für Einzelgäste und Gruppen zu Gespräch und Begegnung öffnen.

Schwestern und Mitarbeitende tragen in gleicher Weise in ihrer jeweiligen Aufgabe nach den persönlichen Möglichkeiten zum Erfolg der Häuser bei. Dieser zeigt sich in der Zufriedenheit unserer Gäste. Alle begegnen diesen mit Achtung und Wertschätzung und gehen auf ihre Wünsche soweit wie möglich ein.

Zu einer guten Atmosphäre tragen wir bei durch Höflichkeit und Freundlichkeit untereinander und gegenüber den Gästen, durch die Gestaltung und Pflege der Räume und durch die Speisenbereitung.

Die Geschichte der Franziska Schervier und der Ordensgemeinschaft bringen wir gerne ins Gespräch. Dem Wunsch nach einem geistlichen Austausch oder einer Begleitung wollen wir entsprechen.

Solidarität mit benachteiligten Menschen

Franziska Schervier und Franziskus von Assisi haben uns die Solidarität mit benachteiligten Menschen als Lebensideal vorgelebt. Das Bild der Armut hat sich in unserem Land gewandelt, doch die Solidarität ist heute so notwendig wie damals.

  • Ein konkretes Angebot ist die Wärmestube im Mutterhaus, die „Franziska-Schervier-Stube“. Den Gästen wird ein Frühstück, Duschmöglichkeit, aber auch Gespräch, Zuwendung und Hilfe angeboten.
  • Kontakte werden auch außerhalb aufrechterhalten, wenn Betroffene im Gefängnis oder Krankenhaus sind.
  • Die Verstorbenen begleiten wir auf ihrem letzten Weg und behalten sie in Erinnerung.
  • Der Not um das tägliche Brot begegnen wir mit der Vergabe von vielfältigen Lebensmittelspenden an bedürftige Menschen.
  • Die Kleiderkammer bietet eine Auswahl von gepflegter Gebrauchtkleidung an.
  • Die Verbundenheit mit unseren Schwestern, die in Sibirien um ein menschenwürdigeres Leben Sorge tragen, weitet unsere Solidarität und Hilfe auf die dort lebenden Menschen aus.
  • Mit Engagement, Kreativität und Fantasie suchen wir weiter nach Hilfsan-geboten, um zur Verbesserung der Lebensmöglichkeiten für die benachteiligten Menschen unserer Gesellschaft beizutragen.

Unsere Dienstgemeinschaft

Die Ordensgemeinschaft der Armen-Schwestern vom hl. Franziskus als Dienstgeberin, die im jeweiligen Haus tätigen Schwestern und alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden bilden eine Dienstgemeinschaft. Diese weiß sich zum karitativen Dienst in der katholischen Kirche gerufen und macht sich diese Sendung immer wieder bewusst.

In dieser Dienstgemeinschaft verpflichten sich alle zu einer vertrauensvollen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit in gegenseitiger Wertschätzung, Diskretion und Kommunikation.

Die berufliche Kompetenz sowie die Identifikation mit den Aufgaben in den einzelnen Positionen wird gefördert durch die Übertragung von Verantwortung und die Gewährung von Handlungsfreiraum. Dazu gehören auch Aus- und Fortbildungsangebote für die Fachbereiche. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden sind in unsere Dienstgemeinschaft integriert. Durch spirituelle Angebote ermöglicht die Dienstgeberin eine vertiefte Identifizierung mit den Zielen unserer Einrichtungen.

Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden wird gefördert durch gute Arbeitsbedingungen, Lob und Anerkennung, aber auch durch konstruktive Kritik. Fehler und Schwachstellen werden offen und aufrichtig zwischen den Beteiligten, bezogen auf das konkrete Vorkommnis, angesprochen und stellen nicht die Person in Frage.
Der Loyalität der Mitarbeitenden steht auf Seiten der Dienstgeberin die Fürsorge gegenüber.

Alle Mitarbeitenden tragen an ihrem jeweiligen Einsatzort die Ziele der Einrichtung mit, bringen persönliche Kenntnisse und Fähigkeiten ein und übernehmen entsprechende Verantwortung.

Die Mitarbeitervertretung ist dabei ein wesentliches Strukturelement zur Mitwirkung und Vertretung der Mitarbeitenden in der Dienstgemeinschaft.
Unsere Umwelt
Unsere Solidarität bezieht sich nicht nur auf unsere Zeit, sondern nimmt auch die Zukunft in den Blick und verpflichtet uns zu einem schonenden Umgang mit den Ressourcen der Erde. Der Schöpfung begegnen wir in Ehrfurcht und gehen effektiv, wirtschaftlich, schonend und nachhaltig mit ihr um. Wir suchen nach Möglichkeiten, erneuerbare Energien zu nutzen.

Bei Anschaffungen achten wir auf Langlebigkeit und Instandsetzungsmöglichkeiten der Nutzgüter.

Unsere Beziehungen nach Außen

Bei jedem Kontakt, sei es mit Gästen, Spendern, Lieferanten, Behörden und anderen, soll erkennbar sein, in welchem Geist wir handeln.
Wir sind dankbar für die Spender und Förderer unserer Gemeinschaft und unserer Projekte. Sie werden wahrheitsgemäß, sachgerecht und regelmäßig über Projekte und Maßnahmen schriftlich informiert. Zusätzlich bieten wir Informationsveranstaltungen und Tage der offenen Tür an.
In der gemeinsamen Verantwortung um das christliche Gut verstehen wir uns als Partner von Kirchengemeinden, karitativen und kirchlichen Organisationen, Institutionen und Interessenverbänden. Wir pflegen einen guten Kontakt und sind zu aktiver Mitarbeit bereit.
Damit wir unseren Auftrag erfüllen können, sind wir auf die Zuarbeit vieler anderer Unternehmen und auf die Zusammenarbeit mit Behörden angewiesen. Bei allem Eigeninteresse respektieren wir ihre Standpunkte und bemühen uns um gerechte Vereinbarungen.
Alle tragen mit ihrer Arbeit und mit ihrem Auftreten inner- und außerhalb zum Ansehen und zum Erscheinungsbild der Einrichtungen bei. Jedem Mitarbeitenden soll bewusst sein, dass er ein Repräsentant des Hauses ist.
Mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit vertreten wir unsere Interessen nach außen, wollen aber auch Interesse an unserer Gemeinschaft und unserem Sein und Tun erwecken. Wir bemühen uns deshalb um den intensiven Aufbau und die Pflege eines positiven Gesamtbildes unserer christlichen Einrichtungen.

„WAHRE LIEBE BERUHT AUF
GEGENSEITIGER HOCHACHTUNG UND EHRFURCHT,
DIE IHRE WURZELN NICHT IM GEFÜHL HABEN.
WESENTLICH FÜR EIN LEBEN IN GEGENSEITIGER LIEBE SIND
FOLGENDE DREI PUNKTE:
WIR MÜSSEN GEBEN,
VERGEBEN UND
NACHGEBEN KÖNNEN.
WAS SOLLEN WIR GEBEN?
VOR ALLEM FREUNDLICHKEIT,
AUCH WENN ES SCHWER WIRD,
DENN DAS IST WAHRE GRÖßE:
INMITTEN EIGENEN LEIDES
NOCH FREUNDLICH UND LIEBEVOLL ZU SEIN.
WIR MÜSSEN ERMUNTERN UND AUFRICHTEN KÖNNEN
UND EIN TEILNEHMENDES UND MITFÜHLENDES HERZ HABEN.
WIE MÜSSEN WIR VERGEBEN?
ERST BEIM VERGEBEN LERNT MAN
DIE WAHRE GÜTE UND GRÖßE EINES HERZENS KENNEN.
WANN SOLLEN WIR NACHGEBEN?
WIR SOLLEN NACHGEBEN KÖNNEN BESONDERS DANN,
WENN WIR MIT ENTGEGENGESETZTEN CHARAKTEREN ZUSAMMENARBEITEN.
VIELLEICHT HABEN WIR SELBST DIE FEHLER,
DIE WIR AN ANDEREN RÜGEN,
IN WEIT GRÖßEREM MAßE.
LASST UNS DENN EINANDER LIEBEN!“
FRANZISKA SCHERVIER